Nähen mit Kleinkindern – über Projekt und Zeitpunkt

 

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Nähen mit Kleinkindern kann Spass machen. Heute möchte ich euch gerne mit Euch ein paar Erfahrungen teilen, die ich gemacht habe, wenn ich mit meinen beiden Kleinkindern genäht habe.

Ich teile meinen Beitrag in 4 Kategorien ein, die ich bei meinen Projekten berücksichtige.

Richtiges Projekt, Richtiger Zeitpunkt

Vorbereitung

Stoffe zuschneiden, Nähen

Abschluss / Würdigung

Starten wir gleich mit ein paar Ideen, Tipps und Tricks zum ersten Thema. Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Nähen mit Kleinkindern und welche Projekte kommen dafür in Frage? Hier meine Erfahrungen:

Projekt:

  • Ich benötige immer viel länger als in der Anleitung steht. Selbst wenn ich ohne Kinder nähe, weil häufig die Vorbereitungszeit bei den Nähprojekten nicht eingerechnet ist und weil ich nur gelegentlich nähe. Eine ehrliche Einschätzung im Vorfeld hilft.
  • Spielpausen, Essens- und Toilettenpausen einrechnen.
  • Prüfen ob sich das Projekt auch auf mehrere Tage / Wochen verteilt werden kann
  • Solltet ihr die Sache dringend benötigen, dann lohnt sich die Überlegung ob ihr es nicht kaufen und ein zweites nähen (als Ersatz, z.B. Schal) nähen möchtet.
  • Ich wähle gerne kleinere und einfachere Projekte wenn ich mit meinen Kindern nähe, weil diese sich zeitnah abschliessen lassen. (Ein Winterpulli der im Sommer fertig und für die nächste Saison zu klein ist, wäre schade).
  • Besonders gute Erfahrungen habe ich mit Projekten gemacht, die für meine Kinder sind, oder für die ich meine Kinder begeistern konnte (Sinnvoll, z.B. Schal für Mami, damit sie nicht frieren muss).

 

Zeitpunkt:

  • an Regentagen (sonst spielen wir lieber draussen)
  • an Sonnentagen (wenn die Kinder im eingezäunten Garten im Blickfeld gefahrlos spielen können)
  • wenn alle gesund, ausgeschlafen und satt sind
  • wenn wir vorher etwas zusammen gemacht haben und die Aufmerksamkeit von Mami nicht 100% gefordert ist.
  • ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, dass ich den Zeitpunkt mit den Kindern abgestimmt habe: z.B. heute Nachmittag nähen wir und morgen gehen wir dann…
  • kleine, überschaubare Nähphasen einplanen – z.B. 1-2 Std. pro Tag (und nicht an 7 Tagen die Woche).
  • Teilabschnitte einplanen. Wenn ein sichtbarer Fortschritt erzielt wird, bleibt die Motivation (auch die der Kinder) länger erhalten
  • Zeiträume einplanen, an denen ihr ohne Kinder nähen könnt (gerade wenn das Nähprojekt etwas komplexer ist oder an gewissen Stellen zwingend gerade Nähte erforderlich sind).
  • Zeit für die Vorbereitung einplanen (meistens langweilt es die Kinder schnell bei den Vorbereitungen zuzuschauen und sie mögen es lieber wenn das Projekt Gestalt an nimmt)
Ich wünsche Dir einen schönen Tag, Michelle

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